Nacido 30.1.1886 en Rogasen / Rogoźno Muerto 8.8.1940 en Gusen
Biografía
Der Priester Wlodzimierz Laskowski wurde am 30. Jänner 1886 in Rogozno als Sohn eines Gymnasiallehrers geboren und starb am 8. August 1940 im KZ Gusen (I). Wlodzimierz Laskowski wurde am 1. März 1914 zum Priester geweiht und war zuerst Pfarrer in Modra ehe er Anfang 1915 Vikar in Ostrow und dann ab dem 15. Juli 1916 Vikar der Pfarre St. Martin in Poznan wurde. Mit Wirkung vom 1. Jänner 1917 berief ihn Kardinal Dalbor zum Generalsekretär der regionalen Caritas und er wurde Ende 1923 auch als Dozent am Priesterseminar sowie als Mitglied des Konsistoriums in Poznan zugelassen. Laskowski wurde im November 1927 auch Pfarrer in Lwowek und war ab 1930 auch Dechant des Dekanates Iwowecki. Er nahm in der Zeit zwischen dem 23. und 31. Mai 1938 auch noch am internationalen eucharistischen Kongress in Budapest teil. Wlodzimierz Laskowski wurde am 15. März 1940 in Lwowek festgenommen und dann, wie tausenden andere Polen, im Fort VII in Poznan festgehalten. Von dort wurde er am 22. März 1940 in das KZ Dachau überstellt über welches er dann mit einigen anderen Priestern am 2. August 1940 im KZ Gusen (I) eintraf. Im KZ Gusen musste der etwas beleibtere Wlodzimiersz Laskowski für den Lageraufbau Steine aus dem Steinbruch Kastenhofen ins Lager schleppen. Als SS-Männer und Kapos ihn am 8. August 1940 fragten, ob er ein Priester sei, bejahte er dieses und wurde daraufhin von diesen bei einem Schuppen mit Tritten und Schlägen auf Gesicht, Bauch, Brust und Kopf bis zur Bewusstlosigkeit brutal misshandelt, so dass er noch am gleichen Tag qualvoll im Lager verstarb. Wlodzimiersz Laskowski wurde am 13. Juni 1999 in Warschau zusammen mit 107 anderen polnischen Märtyrern, die während des Zweiten Weltkrieges Opfer des NS-Terrors geworden sind, seliggesprochen (siehe Jozef Cebula).
Rudolf A. Haunschmied, Gedenkdienstkomitee Gusen (www.gusen.org)
Rudolf A. Haunschmied, geboren und aufgewachsen in St. Georgen/Gusen, widmet sich schon seit frühester Jugend neben Ausbildung und Brotberuf der Erforschung der Geschichte des KZ-Komplexes Gusen I, II & III. Er ist Mitbegründer des Gedenkdienstkomitees Gusen (www.gusen.org) und setzt sich seit Jahren auch für die Erhaltung, den Denkmalschutz und die Einbeziehung einzelner noch verbliebener baulicher Reste der Lager von Gusen in eine Erinnerungslandschaft „St. Georgen-Gusen-Mauthausen“ ein.
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Pfarrer von Lwówek, Erzdiözese Poznań
Er wurde am 30. Jänner 1886 in Rogoźno (ca. 40 km nördlich von Poznań) geboren. Seine Eltern waren der Mittelschullehrer Stanisław Laskowski und Klementyna Głowińska. Seine Mutter führte den Haushalt und zog fünf Kinder groß, von denen Włodzimierz das zweitjüngste war. Er wurde in der Pfarrkirche Rogożno am 15. Februar 1886 getauft. Bei der Taufe erhielt er den Namen Jan in Gedenken an Johannes von Matha, den Gründer des Trinitarierordens. Später benutzte er den Namen Włodzimierz, vermutlich weil sein jüngerer Bruder ebenfalls Jan hieß.
Włodzimierz wuchs in Rogoźno auf, wo er seine Kindheit und Jugend verbrachte und in die Schule ging. 1891 kam er in die Volksschule, und dort besuchte er auch das staatliche neoklassische Männergymnasium Przemysław II. Nachdem er 1906 die Matura bestand, studierte er Rechtswissenschaften. In den Jahren danach wechselte er die Universität und den Studienort, bis er 1910, nachdem er seine Berufung zum Priester entdeckt hatte, schließlich in das Seminar der Diözese Poznań eintrat.
Am 1. März 1914 wurde er zum Priester geweiht, und genau einen Monat später wurde er am 1. April zum Pfarrvikar in Modrza ernannt. Dort übte er sein Amt bis zum 10. Jänner 1915 aus. Seine sorgfältige Arbeitsweise brachte ihm innerhalb kurzer Zeit das Wohlwollen und den Respekt aller Gläubigen ein. Am 10. Jänner 1915 erfolgte die Ernennung zum Vikar in Ostrów Wielkopolski. Am 15. Juli 1916 wurde er für das gleiche Amt in der Martinskirche in Poznań bestimmt.
Am 1. Jänner 1917 ernannte ihn Kardinal Dalbor zum Generalsekretär des Verbands der polnisch-katholischen Wohltätigkeitsgesellschaften (Związek Polsko-Katolickich Towarzystw Dobroczynnych), also der Caritas. Er nahm sein Amt in der Metropolkurie Poznań auf. Als junger Priester musste er aufgrund seiner Ernennung zu diesem so verantwortungsvollen Posten Organisationstalent zeigen. Es waren schwierige Zeiten, in denen er besondere Umsicht und Voraussicht angesichts der großen Not, Zerstörung und Vernachlässigung durch die Invasoren und des Elende des Ersten Weltkriegs walten lassen musste.
Am 12. Dezember 1923 nahm er das Amt als Wirtschaftsverwalter im Priesterseminar in Poznań an. Gleichzeitig war er im Konsistorium der Erzdiözese als Schatzmeister und Berater des Erzbischofs tätig, dem er in Verwaltungs- und Rechtsfragen zur Seite stand.
Am 1. November 1927 wurde er zum Pfarrer der Kirche der Himmelfahrt der Allerheiligsten Jungfrau Maria in Lwówek ernannt.
1930 wurde er Vorsteher des Dekanats Lwówek. Neben seiner umfassenden seelsorgerischen Tätigkeit ließ er zahlreiche Neu- und Umbauten durchführen. In Lwówek begann er mit dem Bau des Pfarrhauses und ließ die Gasbeleuchtung in der Kirche einbauen. 1932 leitete er den Bau der Christkönigskirche in Bolewice (ca. 8 km von Lwówek) ein.
Er war ein großer Verehrer des Altarsakraments. Er veranstaltete am 15. und 16. September 1934 den Eucharistischen Kongress des Dekanats unter Beteiligung von Kardinal August Hlond, Primas von Polen, mit dem Hauptziel, die Verehrung und insbesondere die Anbetung des Altarsakraments unter den Gläubigen zu fördern. Vom 23. bis 31. Mai 1938 nahm er am Eucharistischen Kongress in Budapest teil.
1937 gründete er die Katholische Aktion mit all ihren Zweigen – Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche.
Der Beginn des Zweiten Weltkriegs am 1. September 1939 ereilte ihn bei seiner seelsorgerischen Tätigkeit in der Pfarre Lwówek. Er wurde am 15. März 1940 festgenommen und im Fort VII in Poznań inhaftiert, wo er sieben Tage lang tapfer Prügel und alle möglichen Erniedrigungen aushielt. Am 22. März wurde er in das Konzentrationslager Dachau mit der Häftlingsnummer 11160 überstellt. Aufgrund seines Übergewichts hatten es die SS-Männer und das Barackenpersonal auf ihn abgesehen und ließen keine Gelegenheit aus, um ihn beim kleinsten Versehen bei Übertreten der Lagerordnung zur Durchführung von Kniebeugen zu zwingen.
Am 2. August 1940 wurde er mit insgesamt 150 weiteren polnischen Geistlichen ins Konzentrationslager Gusen, dem Zweiglager des Konzentrationslagers Mauthausen, gebracht. Am 8. August brach Pater Laskowski nach dem Morgenappell gemeinsam mit allen anderen zur Arbeit auf. Diese bestand im Tragen von Steinen vom oberen Steinbruch Kastenhof ins Lager. Beim Abstieg vom Steinbruch wurden die SS-Leute und die Kapos, die aus den schlimmsten Verbrechern rekrutiert wurden, auf ihn aufmerksam. Sie fragten ihn, ob er Priester sei. Er bejahte dies, da er nie einen Hehl daraus gemacht hatte. Ohne jeglichen weiteren Wortaustausch brachten sie Pater Laskowski in einen Schuppen, wo ihn zwei Kapos in Anwesenheit der SS-Leute ins Gesicht schlugen, traten und schließlich, nachdem er alles geduldig über sich ergehen hatte lassen, auf den Boden warfen. Einer der Peiniger sprang ihm daraufhin auf den Magen, die Brust und den Kopf, bis er das Bewusstsein verlor.
Danach riefen sie drei Priester, den Franziskaner Dr. Cymbor, Władysław Kawski und Ludwik Walkowiak, und befahlen ihnen, Pater Laskowski in das Krankenrevier zu bringen. Als ein weiterer Kapo diesen traurigen Umzug sah, befahl er ihnen anzuhalten und forderte mit unmenschlichem Gebrüll, dass Pater Laskowski aufstehen und allein gehen sollte. Die Priester gehorchten, doch der bewusstlose Pater konnte nicht aufstehen. Dies erzürnte den Kapo umso mehr: Er stürzte sich auf den Priester und schlug mit einem Holzstock auf ihn ein. Nachdem er seinen Zorn abreagiert hatte, erlaubte er ihnen nach einer Weile weiterzugehen. Auf dem Weg erlangte Pater Laskowski wieder das Bewusstsein, und auf die Frage von Pater Kawski, warum er geschlagen worden sei, antwortete er, weil er gesagt habe, er sei Priester. Anschließend beichtete er, und während er die letzte Absolution von Pater Kawski erhielt, betete er eifrig, worauf er wieder das Bewusstsein verlor. Als sie in die Nähe des Reviers kamen, befahl der Revierkapo Pater Laskowski sich auf den Boden zu legen, worauf er einen Holzprügel nahm und das Werk mit neuerlichen Schlägen vollbrachte. Danach sagte er den Priestern, dass er den Patienten zurzeit nicht ins Revier aufnehmen könnte, weil er beim Mittagsappell anwesend sein müsste. So wurde er bewusstlos auf den Appellplatz gebracht.
„Noch heute habe ich diesen fürchterlichen Anblick vor Augen: Pater Laskowski liegt bewusstlos auf den Steinen, blutüberströmt, aufgedunsen, das Gesicht vor lauter Tritten entstellt und delirierend. Ständig entwichen ihm Seufzer: ‚Oh, Jesus, Jesus!‘ Dies ärgerte einen SS-Schergen noch mehr, der sich dem bewusstlosen Pater Laskowski näherte und prahlend das satanische Werk mit neuen Fußtritten krönte.“(Zeugnis des Priesters Zygmunt Ogrodowski)
Nach Ende des Appells wurde Pater Laskowskis von seinen Lagerkameraden in das Revier gebracht, wo er kurz darauf am 8. August 1940 [1] um 13:15 Uhr seine gepeinigte Seele Gott übergab. Als sich die Kunde im Lager verbreitete, waren sich alle darin einig, dass dieser Priester wie ein wahrlicher Märtyrer gestorben war.
„Wir waren entsetzt und überzeugt, dass dieser Tod der eines heiligen Priesters ist.“(Priester Jan Wolniak)
Gerardo Rodríguez (2023)
Anmerkung:
[1] Zu seinem Todesdatum in Szołdrski: „między 15 a 20 tegoż miesiąca“ [zwischen dem 15. und 20. desselben Monats], S. 154.
In Gąsiorowski/Jagodzińska über sein Todesdatum: „Po rannym apelu (7 sierpnia 1940 r.)” [Nach dem morgendlichen Appell (7. August 1940)], S.181; „Zamordowanie w obozie 7 VIII 1940 r.” [Mord im Lager am 7. August 1940], Fußnote 17, S. 181; „Ks Laskowski zmarł w szpitalu dnia 7 sierpnia 1940 r. o godz. 1.15.” [Ks Laskowski starb am 7. August 1940 um 1:15 Uhr im Krankenhaus.], S. 182.
Literatur:
AA. VV.: Męczennicy za wiarę 1939–1945 [Märtyrer für den Glauben 1939–1945], (Warszawa 1996).
Paul Berben: Histoire du camp de concentration de Dachau (1933–1945) [Geschichte des Konzentrationslagers Dachau (1933–1945)] (Bruxelles 1976).
Andrzej Gąsiorowski/ Ana Jagodzińska: Eksterminacja polskiego duchowieństwa w niemieckich obozach koncentracyjnych Dachau i Mauthausen-Gusen 1939–1945 [Die Vernichtung des polnischen Klerus in den deutschen Konzentrationslagern Dachau und Mauthausen-Gusen 1939–1945] (Warszawa 2022).
T. Kaczmarek/F. Peloso: Luci nelle tenebre [Lichter in der Dunkelheit] (Warszawa 1999).
O.W. Szołdrski: C.S.S.R., Martyrologium duchowieństwa polskiego pod okupacją niemiecką w latach 1939–1945 [Martyrologium der polnischen Geistlichkeit unter deutscher Besatzung in den Jahren 1939–1945] (Rzym 1965).
Nació el 30 de enero de 1886 en Rogoźno (a unos 40 km al norte de Poznań). Sus padres eran Stanisław Laskowski, profesor de secundaria y Klementyna Głowińska. La madre se ocupaba de la casa y de cinco hijos, de los cuales Włodzimierz era el cuarto. Fue bautizado en la iglesia parroquial de Rogożno el 15 de febrero de 1886. En el bautismo recibió el nombre de Jan (Juan), en memoria de San Juan de Matta fundador de la Orden de los Trinitarios. Más tarde usó el nombre de Włodzimierz, probablemente porque su hermano menor también se llamaba Jan...
Włodzimierz creció, pasó su infancia y juventud y estudió en Rogoźno. Aquí, en 1891, comenzó su educación primaria. También asistió aquí al Gimnazjum Neoclásico Masculino Estatal Przemysław II. Después de aprobar el examen de bachillerato en 1906, comenzó a estudiar derecho. Durante los años siguientes, cambió de universidad y de lugar de estudio hasta que finalmente en 1910, descubierta su vocación sacerdotal, ingresó al Seminario Diocesano de Poznań.
Fue ordenado sacerdote el 1 de marzo de 1914 y exactamente un mes después de la ordenación (1 de abril) fue nombrado vicario parroquial en Modrza. Allí ejerció su ministerio hasta el 10 de enero de 1915. Trabajando diligentemente, en un tiempo relativamente corto, se ganó la simpatía y el respeto de todos los feligreses. El 10 de enero de 1915 le llegó el nombramiento para ejercer como vicario en Ostrów Wielkopolski. El 15 de julio de 1916 se lo destinó para la misma función en la iglesia de San Martin en Poznań.
El 1 de enero de 1917, el Cardenal Dalbor lo nombró secretario general de la Asociación de Sociedades Caritativas Polaco-Católicas (Związek Polsko-Katolickich Towarzystw Dobroczynnych), es decir, Caritas. Comenzó su ministerio en la Curia Metropolitana de Poznań. Como joven sacerdote, tuvo que mostrar habilidades organizativas al ser designado para este puesto de tanta responsabilidad. Fueron tiempos difíciles en los que tuvo que mostrar especial cuidado y previsión ante las grandes zonas de pobreza, destrucción y abandono dejadas por los invasores y la tragedia de la Primera Guerra Mundial...
El 12 de diciembre de 1923 aceptó el cargo de administrador económico en el Seminario de Poznań. Al mismo tiempo, se desempeñó en el consistorio arquidiocesano como tesorero y asesor del obispo, apoyándolo en asuntos administrativos y judiciales.
El 1 de noviembre de 1927 es nombrado párroco de la parroquia de la Santísima Virgen de la de la Asunción en Lwówek.
En 1930 se convirtió en decano del decanato de Lwówek. Realizó muchas obras, no sólo pastorales, sino también de renovación y construcción. En Lwówek comenzó la construcción de la rectoría, instaló la iluminación de gas en la iglesia y en 1932 comenzó la construcción de la iglesia de Cristo Rey en Bolewice (a unos 8 km de Lwówek).
Fue un gran adorador del Santísimo Sacramento. Organizó el Congreso Eucarístico del Decanato el 15 y 16 de septiembre de 1934. El objetivo principal del congreso, al que asistió el cardenal August Hlond, primado de Polonia, fue aumentar entre los fieles la devoción y especialmente la adoración al Santísimo Sacramento. Del 23 al 31 de mayo de 1938, participó en el Congreso Eucarístico en Budapest.
En 1937 fundó la Acción Católica con todas sus ramas: mujeres, hombres, niños y jóvenes.
El estallido de la Segunda Guerra Mundial, el 1 de septiembre de 1939, lo encontró en su puesto de trabajo pastoral, en la parroquia de Lwówek. Fue arrestado el 15 de marzo de 1940 y encarcelado en el Fuerte VII de Poznań, donde soportó valientemente durante siete días las golpizas y todo tipo de humillaciones. El 22 de marzo fue trasladado al campo de concentración de Dachau y se le asignó el número de campo 11160. A causa de su obesidad los hombres de las SS y el personal de la barraca lo tenían en la mira, quienes cada vez que podían se ensañaban con él obligándolo, al menor descuido de una transgresión del reglamento, a realizar sentadillas.
El 2 de agosto de 1940 fue trasladado junto con otros miembros del clero polaco (150 en total) al campo de concentración de Gusen, una filial del campo de concentración de Mauthausen. El 8 de agosto, después del pase de lista matutino, así como todos los demás, el padre Laskowski partió hacia el trabajo. Este consistía en llevar piedras desde la cantera superior, llamada Kastenhof, hasta el campo. Bajando de la cantera llamó la atención de los hombres de las SS y de los kapos, reclutados de entre los peores criminales. Le preguntaron si era sacerdote. Él respondió afirmativamente porque nunca ocultó su sacerdocio. Entonces sin mediar palabras introdujeron al padre Laskowski en un cobertizo y allí, en presencia de los hombres de las SS, dos kapos comenzaron a golpearlo en la cara, lo patearon y finalmente, por soportarlo todo con paciencia, lo arrojaron al suelo. Uno de los verdugos comenzó a saltar sobre su estómago, el pecho y la cabeza hasta dejarlo inconsciente.
Entonces llamaron a tres sacerdotes: el Dr. Cymbor, un franciscano, Władysław Kawski y Ludwik Walkowiak y les ordenaron llevar al padre Laskowski al Revier (hospital del campo). Cuando otro kapo vio esta triste procesión, ordenó que se detenga y, con un rugido inhumano, exigió que el padre Laskowski se pusiera de pie y camine por sus propios medios. Los sacerdotes obedecieron la orden, pero el padre Laskowski, inconsciente, no pudo ponerse de pie. Esto enfureció aún más al kapo: se abalanzó sobre el sacerdote inconsciente y comenzó a golpearlo nuevamente con un palo de madera. Al cabo de un rato, después de desahogar su rabia, permitió que continuaran. En el camino, el padre Laskowski recuperó la conciencia y a la pregunta del padre Kawski, de por qué fue golpeado, dijo que era por esto, por decir que era sacerdote. Luego se confesó y mientras recibía la absolución por última vez otorgada por el padre Kawski oraba fervientemente, tras lo cual volvió a perder el conocimiento. Cuando estuvieron allí, cerca del hospital del campo, el Revierkapo ordenó colocar al padre Laskowski en el suelo, tomó un garrote de madera y selló la obra con nuevos golpes. Luego les dijo a los sacerdotes que por el momento no podía admitir al paciente en el hospital porque tenía que estar presente en el pase de lista del mediodía. De ese modo, inconsciente, fue llevado a la Appellplatz.
“Todavía tengo hoy delante de mis ojos este terrible espectáculo: el padre Laskowski yace inconsciente sobre las piedras, ensangrentado, hinchado, con el rostro desfigurado por las patadas y delirando. A cada instante salen suspiros de su boca: ‘¡Oh Jesús, Jesús!’. Esto irritó aún más a uno de los miembros de las SS, quien se acercó donde yacía inconsciente el padre Laskowski y, con jactancia, coronó la satánica obra con nuevas patadas.”(Testimonio del sacerdote Zygmunt Ogrodowski)
Al final del pase de lista sus compañeros llevaron al sacerdote Laskowski al Revier, donde entregó al poco tiempo su alma atormentada a Dios, a las 13:15 del 8 de agosto de 1940. Al correr la noticia por el campo todos coincidieron en esto, que este sacerdote había muerto como un verdadero mártir.
“Estábamos aterrados y convencidos de que así es como muere un sacerdote santo.”(Sacerdote Jan Wolniak)
Gerardo Rodriguez (2023)
Nota:
En Szołdrski sobre la fecha de su muerte: “między 15 a 20 tegoż miesiąca” [entre el 15 y el 20 de ese mes], p. 154.
En Gąsiorowski/Jagodzińska sobre la fecha de su muerte: “Po rannym apelu (7 sierpnia 1940 r.)” [Después del toque de diana (7 de agosto de 1940)], p.181; „Zamordowanie w obozie 7 VIII 1940 r.” [Asesinato en el campo el 7 de agosto de 1940.], nota al pie, nro 17, p. 181; „Ks Laskowski zmarł w szpitalu dnia 7 sierpnia 1940 r. o godz. 1.15.” [El padre Laskowski falleció en el hospital el 7 de agosto de 1940 a la 1:15 de la madrugada.], p. 182.
Bibliografía:
AA. VV.: Męczennicy za wiarę 1939–1945 (Warszawa 1996).
Paul Berben: Histoire du camp de concentration de Dachau (1933–1945) (Bruxelles 1976).
Andrzej Gąsiorowski/ Ana Jagodzińska: Eksterminacja polskiego duchowieństwa w niemieckich obozach koncentracyjnych Dachau y Mauthausen-Gusen 1939–1945 (Warszawa 2022).
T. Kaczmarek/F. Peloso: Luci nelle tenebre (Warszawa 1999).
O.W. Szołdrski: C.S.S.R., Martyrologium duchowieństwa polskiego pod okupacją niemiecką w latach 1939–1945 (Rzym 1965).