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Léo Sztokmann 1900 - 1945 Bearbeiten

Geboren 14.11.1900 in Błaszki
Gestorben 1.4.1945 in Gusen

Biografie

Leo (Levi) Sztokmann, Sohn von Bleeme und Feibush, wurde am 14. November 1900 als zweitjüngstes von sechs Kindern in Blazski (Polen) geboren.

Leo lebte bis zur Kristallnacht in Breslau (Deutschland), dann wurde seine Tuchfabrik konfisziert und er musste nach Paris fliehen. In Paris lebte er in der Rue Notre-Dame-de-Nazareth und arbeitete als Schneider. Am 25. August 1938 heiratete er Madeleine (Liba) Seidlitz und zog in die Rue Vieille-du-Temple, nahe der Place de la Republique.

Es scheint, dass Leo zuerst in Paris bleiben wollte, da er glaubte, dass die deutschen Papiere, die er sich beschaffen hatte können, ihn schützen würden. Nachdem es ihm aber verboten wurde als Schneider zu arbeiten, scheint er sich später zu einer Übersiedlung in den Südwesten in die Kleinstadt Evron entschlossen zu haben. Er wollte dort in der Landwirtschaft arbeiten. Im Rahmen der Massenrazzia Vel' d'Hiv (15.–17. Juli 1942) wurde er zusammen mit einem anderen nichtfranzösischen Juden in Evron verhaftet und nach einigen Tagen Haft im Gefängnis in Angers (Le grand séminaire d’Angers, Centre Saint-Jean) wurde er im Viehwaggon mit der Bahn zuerst nach Auschwitz (Ankunft am 24. Juli 1942) und später nach Mauthausen (Gusen II) (Ankunft am 25. Januar 1945) deportiert, wo er am 1. April 1945 starb.

יהי זכרו ברוך

Paul Stock und David Opatowski, Großneffen

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