Franciszek Kurek 1897 - 1941
Geboren 29.8.1897 in Szczepanowo
Gestorben 8.12.1941 in Hartheim
Biografie
Franciszek Kurek, Sohn von Stanislaw und Rozalia, wurde am 29. August 1897 in Szczepanów bei Mogilno geboren. Er war Mitglied der Związek Powstańców Wielkopolskich (Vereinigung der Großpolnischen Aufständischen). Am 5. Januar 1919 trat er in das 59. Großpolnische Infanterieregiment ein und nahm an den Kämpfen um die Einnahme der Stadt Inowrocław teil. Aus den Freiwilligen, die Inowrocław befreiten, wurden noch im Januar 1919 das 1. und 2. kujawische Grenadierregiment gebildet. Am 7. Februar 1919, mit der Stabilisierung der Nordfront, wurde die Grenadiereinheit zum 5. Großpolnischen Schützenregiment umgewandelt.
Im Jahr 1920 nahm es am Polnisch-Bolschewistischen Krieg[1] teil. Mit Befehl vom 18. Juli 1921 wurde er im Rang eines Feldwebels aus der Armee entlassen. Nach seiner Entlassung aus der Armee arbeitete er in der Kommunalverwaltung der Stadt Inowrocław. Im Jahr 1924 heiratete er. Im Jahr 1929 zog er nach Chorzów und nahm eine Stelle bei „Huta Piłsudski“ an. Franciszek Kurek nahm am Septemberfeldzug teil und geriet am 18. September 1939 in Tarnopol in Gefangenschaft. Zu dieser Zeit war er Feldwebel im Armeestab und befand sich im Kriegsgefangenenlager Stalag XIII A Nürnberg, aus dem er am 22. Juli 1940 von der Gestapo in Nürnberg abgeholt wurde. Am 27. Juli 1940 wurde er als Schutzhäftling im Konzentrationslager Dachau inhaftiert und am 16. August 1940 in das Konzentrationslager Mauthausen verlegt.
Ewa Koj, Instytut Pamięci Narodowej Katowice (Institut des Nationalen Gedenkens in Kattowitz)
[1] Anm. d. Übers.: Polnisch-Sowjetischer Krieg
Position im Raum

