Jeannot Peffer 1926 - 1945

Geboren 16.10.1926 in Echternach
Gestorben .5.1945 in Gusen

Biografie

Jeannot Peffer wurde am 16. Oktober 1926 in Echternach geboren. Er wurde von der Schule verwiesen weil er sich weigerte, Mitglied in der Hitlerjugend zu werden. Am 13. Juli 1944 wurde er mit etwa 800 anderen jungen Luxemburgern zwangsweise zum Reichsarbeitsdienst einberufen. Bei einer Werbung zum freiwilligen Eintritt in die Waffen-SS protestierte er zusammen mit seinen Kollegen, Majerus, Mergen und Grasshoff gegen die Zwangsrekrutierung der Luxemburger. Daraufhin wurden sie als Rädelsführer verhaftet. Zuerst kamen sie in Posen in Untersuchungshaft, anschließend in das KZ Posen-Lenzingen und dann nach Sachsenhausen. Am 16. Februar 1945 wurde er nach Mauthausen deportiert, und später in das Außenkommando Amstetten verbracht. Anschließend kam er zurück ins Hauptlager und erlebte dort die Befreiung. Er wurde ins Krankenlager Gusen gebracht und verstarb dort an einem unbekannten Datum.

Paul Dostert / Robert Peffer / Eugène Thomé

Centre de Documentation et de Recherche sur la Résistance

Paul Dostert ist Direktor des luxemburgischen Centre de Documentation et de Recherche sur la Résistance. Robert Peffer und Eugène Thomé erstellten eine Materialsammlung über Deportierte aus Luxemburg, die sie in der Zeitschrift Rappel veröffentlichten.

Position im Raum