Grzegorz Ząbecki 1904 - 1944

Geboren 9.5.1904 in Łyszkowice
Gestorben 13.5.1944 in Mauthausen

Biografie

Grzegorz Ząbecki war eines von fünf Kindern von Franciszek und Rozalia. Er wurde in Łyszkowice bei Łowicz (Landkreis Łowicz, heute Woiwodschaft Łódzkie) geboren. Geschwister: Wita, Stanislaw, Franciszek, Zuzanna. Er begann seine berufliche Laufbahn in den 1920er-Jahren in der Verwaltung des Gutes Nieborów des Herzogs Janusz Radziwiłł. Er heiratete die Tochter des Gutsverwalters Zygmuntów, Marianna, geb. Dwornik. In den 1930er-Jahren zog er mit seiner Frau und seinen Kindern nach Sokołów Podlaski, wo er bei der Cukrowni i Rafinerii Sokołów (Sokołów Zucker- und Raffinerie) eine Anstellung als Buchhalter (Büroleiter) fand. Er arbeitete dort bis zu seiner Verhaftung.

Grzegorz Ząbecki, alias „Zbroja“ („Rüstung“), war ein Soldat der Heimatarmee aus dem Landkreis Sokołów Podlaski, einer Gebietseinheit mit dem Decknamen „Sęp“ („Geier“), „Proso“ („Hirse“). Im Mai 1943 wurde er aufgrund einer Denunziation wegen Waffenschmuggels in das Konzentrationslager Treblinka und Kontakt zu jüdischen Häftlingen von der Gestapo verhaftet. Daraufhin wurde er in das Pawiak-Gefängnis gebracht, in dem hauptsächlich politische Gefangene festgesetzt wurden. Von dort wurde er in das Konzentrationslager Auschwitz überstellt. Am 23. Januar 1944 wurde er in das Konzentrationslager Mauthausen-Gusen deportiert, wo er nach viermonatiger Arbeit in den Steinbrüchen als Häftling Nr. 45330 starb. Das Datum seines Todes war laut einem Dokument des Instytut Pamięci Narodowej (IPN, Institut für Nationales Gedenken) der 12. oder 13. Mai 1944. In Polen hinterließ er seine Frau Marianna und drei verwaiste Kinder: Maria, Grzegorz und Barbara.

 

Jolanta Styrczula, Enkelin

Position im Raum