Józef Matraś 1882 - 1940
Geboren 14.9.1882 in Biłgoraj
Gestorben 8.6.1940 in Mauthausen
Biografie
Józef Matraś, geboren am 14. September 1882 in Biłgoraj, Woiwodschaft Lublin; war Direktor des Gymnasiums Ziemia Kujawska in Włocławek (Leslau).
Nach Włocławek kam er im Jahr 1920, wo er seine Arbeit am staatlichen Männergymnasium als Mathematiklehrer aufgenommen hat. Am 15. Oktober 1939 wurde von der Gestapo festgenommen und in das Konzentrationslager Hohenbruch in der Nähe von Królewiec (bis 1946: Königsberg, heute: Kaliningrad) deportiert. Seine Ehefrau, ebenfalls Lehrerin, sowie eine Gruppe von Wloclaweker Deutschen haben Anstrengungen für die Freilassung von Herrn Matraś unternommen – leider ohne Erfolg. Nach einem kurzen Aufenthalt in Dachau wurde er nach Mauthausen/Gusen deportiert. Die schwere Arbeit im Steinbruch trug zu Beinödemen bei, man befand, dass Józef Matraś nicht arbeitsfähig wäre und ermordete ihn.
Robert Feter
Informationsquelle:
Miejsca pamięci we Włocławku (Denkmäler in Włocławek)
Position im Raum

