Norbert Abrahamssohn 1916 - 1941

Geboren 21.9.1916 in Hamburg
Gestorben 30.9.1941 in Mauthausen

Biografie

Norbert Abrahamssohn wurde aus den Niederlanden nach Mauthausen deportiert, als junge jüdische Männer in der zweiten Razzia in Amsterdam zusammengetrieben wurden. Er hatte eine landwirtschaftliche Ausbildung bei einem Werkdorp in Weiringenmeer absolviert.

Howard Wolfers, Neffe

Quellen:

Stolpersteine Hamburg

Joods Monument

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Eltern

Vater: Joel Abrahamssohn 01.04.1869 - Esens

Mutter: Paula (Pauline) Meier 17.10.1876 - Bentheim

Beide waren zuletzt in Deutschland im November 1941 bekannt.

Wurden am 21. September 1942 von Theresienstadt nach Treblinka transportiert.

Norbert war vom 30 April 1938 bis zum 20. März 1941 im Jüdischen Arbeitsdorf.

Er wurde nach der 1. Schließung des Arbeitsdorfes nach Amsterdam transportiert.

Norbert war der Jüngste in einer Familie mit drei Töchtern. Sein Vater hatte ein großes "Partywarengeschäft". 1936 ging Norbert in die Niederlande. Vor dem Krieg absolvierte Norbert eine Ausbildung zum Landwirt, unter anderem in Zenderen. Mitglieder seiner Familie versuchten vergeblich, Norbert nach Australien zu bringen. 1939 erhielt Norbert eine Auswanderungsgenehmigung. Das Jewish Refugee Committee (Frau Gertrude van Tijn, auch Vorstandsmitglied des Jewish Work Village) in Amsterdam half ihm bei der Beantragung eines Visums und eines Ausreiseformulars. Er sollte am 5. September 1939 mit der Lloyd Tristino Line von Genua abfahren, verpasste aber das Schiff. Nach seiner Rückkehr begab sich Norbert in die Werkdorp am Wieringermeer. Weitere Auswanderungsversuche blieben erfolglos. Er und die Juni-Gruppe landeten über Camp Schoorl in Mauthausen.

Seine Schwester Grete und ihr Mann waren vor dem Krieg nach Australien gegangen.

Robert Warnars 

Position im Raum