Bruno Zordan 1920 - 1945
Geboren 10.10.1920 in Schio
Gestorben 22.4.1945 in Mauthausen
Biografie
Bruno Zordan wurde am 10. Oktober 1920 in Schio als Sohn von Giuseppe und Caterina Meneghini geboren. Er war Musiklehrer. Er war von der griechisch-albanischen Front mit schweren Erfrierungen heimgekehrt, welche die Amputation beider Vorderfüße erforderlich machten. Daraufhin wurde er auf unbegrenzte Zeit entlassen und fand nach seiner Rückkehr nach Schio bei der Wollweberei Rossi eine Anstellung. Aufgrund seiner Freudensbekundungen wegen des Niedergangs des Faschismus am 25. Juli 1943 und der Beleidigung eines Offiziers der Miliz wurde er das erste Mal verhaftet und vor Gericht gestellt. Er trat der territorialen Organisation des Bataillons Fratelli Bandiera in Schio bei und wurde Patrouillenanführer. Am Abend des 18. Novembers 1944 wurde er verhaftet und in das lokale Gefängnis gebracht. Zuerst kam er in das Gefängnis San Biagio in Vicenza und am 21. Dezember wurde er dann in das Durchgangslager Bolzano überstellt. Am 8. Jänner 1945 wurde er mit dem Transport 501 nach Mauthausen deportiert, wo er nach der Quarantäne in das Krankenlager verlegt wurde. Er fand am 22. April 1945 bei den Massenvergasungen den Tod, die von den Deutschen zur Eliminierung jener beschlossen wurden, die sich in einem sehr schlechten Zustand befanden.
Ugo de Grandis
Centro Studi Igino Piva „Romero“, Schio (Vicenza)
Position im Raum

