Jan Włoch 1914 - 1940
Geboren 27.8.1914
Gestorben 21.9.1940 in Gusen
Biografie
Jan Włoch SVD wurde am 27. August 1914 in Pączewo in Pommern geboren und starb am 21. September 1940 im KZ Gusen (I). Er trat 1928 in das Kleine Seminar in Gorna Grupa ein und trat nach seinem Abschluß im Jahre 1937 sein Noviziat in Chludowo in Großpolen an. Er wurde dort am 25. Jänner 1940 interniert und wie viele seiner Studienkollegen am 22. Mai 1940 verhaftet und über das Fort VII in Poznan und das KZ Dachau in das KZ Gusen (I) deportiert, wo er am 2. August 1940 eintraf und die Häftlingsnummer 7303 erhielt. In Gusen musste er im Steinbruch arbeiten und legte dort am 8. September 1940 mit acht anderen Seminaristen auf den Grundmauern des damals im Aufbau befindlichen Krematoriums vor Pater Teodor Drapiewski, der 1942 im KZ Dachau starb, seine zweiten Ordensgelübde ab. Er litt an Ruhr und war an seinem Lebensende so geschwächt, dass er sich aus eigener Kraft kaum noch bewegen konnte. Er starb am 21. September 1940 im KZ Gusen (I) und wurde am 23. August 2008 zusammen mit 122 anderen polnischen Geistlichen in einem noch laufenden Seligsprechungsverfahren mit dem Titel „Diener Gottes“ geehrt.
Rudolf A. Haunschmied, Gedenkdienstkomitee Gusen (www.gusen.org)
Rudolf A. Haunschmied, geboren und aufgewachsen in St. Georgen/Gusen, widmet sich schon seit frühester Jugend neben Ausbildung und Brotberuf der Erforschung der Geschichte des KZ-Komplexes Gusen I, II & III. Er ist Mitbegründer des Gedenkdienstkomitees Gusen (www.gusen.org) und setzt sich seit Jahren auch für die Erhaltung, den Denkmalschutz und die Einbeziehung einzelner noch verbliebener baulicher Reste der Lager von Gusen in eine Erinnerungslandschaft „St. Georgen-Gusen-Mauthausen“ ein.
Position im Raum

