Pedro Rodríguez Gil 1900 - 1941

Geboren 31.1.1900 in Belmez
Gestorben 29.8.1941 in Gusen

Biografie

Geboren am 31. Jänner 1900 in Belmez (Córdoba, Spanien). Er war mit Irene Pozo verheiratet, mit der er drei Töchter hatte. Er war Kesselschmied.

Während des Spanischen Bürgerkriegs reparierte er Flugzeuge am Stützpunkt Alcantarilla (Murcia). Danach floh er mit seiner Familie nach Frankreich, wo er als Mechaniker in der Werkstatt der französischen Luftwaffe in Cognac (Luftbataillon der 3. ausländischen Arbeiterkompanie (Compañía de Trabajadores Extranjeros/Compagnie de travailleurs étrangers, CTE)) arbeitete.

Er wurde im Frontstalag 184 in Angoulême inhaftiert. Die Frauen und unter 13-Jährigen wurden nach Irún gebracht und an die Franco-Polizei ausgeliefert. Im Lager blieben 431 Männer und Jugendliche zurück, darunter Pedro und 35 weitere Landsleute aus Córdoba, von denen nur zwei die Befreiung 1945 erlebten. Von Angoulême wurde Pedro Rodríguez Gil am 20. August 1940 mit dem sogenannten „Konvoy der 927 Spanier“ weggebracht. Nach vier Tagen in Waggons ohne Nahrung und Hygiene eingepfercht kamen sie am 24. August 1940 in Mauthausen an.

In Mauthausen trug er die Häftlingsnummer 4035. Am 24. Jänner 1941 wurde er nach Gusen überstellt, wo ihm die Häftlingsnummer 9631 zugewiesen wurde. Dort wurde er am 29. August 1941 ermordet.

 

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