José Carrasco Núñez 1909 - 1941
Geboren 9.4.1909 in Puebla de los Infantes (La)
Gestorben 2.11.1941 in Gusen
Biografie
Ehefrau: Manuela Gimenez Arenas
Beruf: Landwirt
Letzter bekannter Wohnort: Plaza de Santa Ana, Puebla de los Infantes (Sevilla)
José Carrasco Núñez wurde am 23. März 1909 in Puebla de los Infantes (Provinz Sevilla, Spanien) geboren. Der spanische Zivilist floh im Februar 1939 im Zuge der Retirada der spanischen Republikaner nach Frankreich und wurde dort als Flüchtling anerkannt.
Nachdem er dem 108. Arbeitskommando für ausländische Arbeiter (Compagnies de travailleurs étrangers, CTE) zugeteilt worden war, wurde er am 21. Juni 1940 in Delle von den Deutschen gefangengenommen und zunächst im Frontstalag 140 Belfort (Territoire de Belfort) interniert. Anschließend kam er in das Stalag XIA Altengrabow (Deutschland), wo er unter der Kriegsgefangenennummer 7347 geführt wurde; am 26. April 1941 wurde er in das Konzentrationslager Mauthausen verlegt, wo er unter der Häftlingsnummer 3688 registriert wurde. Am 30. Juni 1941 wurde er ins Konzentrationslager Gusen überstellt, wo ihm die Häftlingsnummer 13199 zugewiesen wurde. Dort starb er am 2. November 1941 um 9 Uhr. Als Todesursache wurde „akute Herzschwäche“ angegeben. Am 5. November 1941 wurde der Leichnam im Krematorium Gusen eingeäschert.
Am 14. Januar 1993 wurde ihm per Ministerialerlass der Titel Mort en déportation (Während der Deportation gestorben) verliehen. Der Erlass wurde am 28. Februar 1993 in der Amtszeitung veröffentlicht.
Carles Carrasco Zújar, Großneffe
Quelle:
Arolsen Archives
Deportados catalanes y españoles en los campos nazis, Memorial Democrático
Position im Raum

