Michał Skrzypczak 1898 - 1941
Geboren 28.9.1898 in Poniec
Gestorben 4.12.1941 in Gusen
Biografie
Sohn von Antoni (einem Arbeiter) und Wiktoria, geborene Zamelkowa. Er wurde am 28. September 1898 in Poniec, Landkreis Gostyń, geboren. Während des Ersten Weltkriegs wurde er in die Armee der deutschen Besatzungsmacht eingezogen. Am 16. August 1918 wurde er an der Front an der Hand verwundet. Er nahm an der Front bei Leszno am Großpolnischen Aufstand teil. Seit dem 7. Januar 1919 diente er als Freiwilliger in der Kompanie Poniecka unter Feldwebel Michał Kaźmierczak. Er nahm an den Kämpfen bei Janiszewo, Miechcin und Leszno teil. Anschließend wurde er in das 6. Großpolnische Schützenregiment eingezogen, das später in das 60. Infanterieregiment umbenannt wurde. Mit seinem Regiment eroberte er im Januar 1920 die Stadt Bydgoszcz zurück. Er nahm am Polnisch-Sowjetischen Krieg teil, unter anderem an der Kiewer Expedition, sowie an den Einsätzen in Weißrussland und Litauen. Am 5. Juni 1920 wurde er an der Hand verwundet. Am 10. September 1921 wurde er im Rang eines Obergefreiten (Bombardier) aus dem Militärdienst entlassen. Seit dem 13. September 1934 war er Mitglied des Vereins der Veteranen der Nationalen Aufstände der Republik Polen 1914–1919 in Poniec. Er wohnte dort in der Ulica Polna Nr. 12 und war als Arbeiter beschäftigt. Am 10. Januar 1935 wurde er als Aufständischer aus Großpolen mit der Nummer 6405 verifiziert und unter der Nummer 14303 in die Kartei des Archivs der Gesellschaft zur Erforschung der Geschichte des Großpolnischen Aufstands aufgenommen. Am 29. August 1937 trat er unter der Mitgliedsnummer 1970 der Gesellschaft der Aufständischen von Großpolen von 1918-1919 in Poniec bei. Am 14. Oktober 1937 wurde er verifiziert. In der Zwischenkriegszeit wurde er mit der Gedenkmedaille für den Krieg 1918–1921 ausgezeichnet. Er wurde in das Verzeichnis der Großpolnischen Aufständischen des Zentralen Militärarchivs unter der Nummer 22157 aufgenommen. Am 9. Mai 1938 wurden der Antrag auf die Verleihung des Unabhängigkeitskreuzes sowie am 25. Juni 1938 der Antrag auf Verleihung der Unabhängigkeitsmedaille abgelehnt. Während der deutschen Besatzung wurde er verhaftet und im Konzentrationslager Mauthausen festgesetzt. Dort wurde er am 4. Dezember 1941 ermordet. Namentlich im „Raum der Namen“ der KZ-Gedenkstätte Mauthausen als einer der Verstorbenen geehrt.
Paweł Balcer, Regionalforscher (2024)
Quelle:
Facebook: Sylwetki Powstańców Wlkp. Ziemi Śmigielskiej na 100 lecie (Porträts von Aufständischen aus der Region Śmigiel in Großpolen zum hundertjährigen Jubiläum)
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