Francisco Sánchez López 1907 - 1942

Geboren 22.3.1907 in Posadas
Gestorben 9.1.1942 in Gusen

Biografie

Geboren am 22. März 1907 in Posadas (Córdoba, Spanien). Er war Tagelöhner.

Drei Jahre lang kämpfte er für die republikanische Demokratie, ehe er im Februar 1939 vor den vorrückenden Franco-Truppen nach Frankreich fliehen musste.

Nachdem er in mehreren Flüchtlingslagern in Frankreich war, heuerte er bei der 108. spanischen Arbeiterkompanie (Compañía de Trabajadores Extranjeros/Compagnie de travailleurs étrangers, CTE) an, die in der französischen Armee diente, um die deutsche Invasion aufzuhalten. Hitlers Truppen nahmen ihn gefangen, und er wurde im Stalag XI-A in Altengrabow (Deutschland) inhaftiert. Von dort wurde er nach Mauthausen überstellt, wo er am 26. April 1941 ankam. Dort erhielt er die Häftlingsnummer 3810. Danach wurde er nach Gusen gebracht, wo er die Häftlingsnummer 13830 erhielt und am 9. Jänner 1942 ermordet wurde.

In Spanien hinterließ er seine Frau Isabel, die kurz nach Franciscos Abschied an Kummer starb, sowie zwei Kinder, Carmen und Manolo. Seine Tochter erscheint als Kontaktperson in den Lagerdokumenten. 1941 war sie erst sieben Jahre alt.

„Meine Täublein, ohne Mutter und ohne Vater, doch ich verliere nicht die Kraft, um euch bald zu umarmen. Euer euch wahrlich liebender Vater“ (Postkarte von Francisco an seine Kinder während seines Exils in Frankreich, bevor er gefangengenommen und nach Mauthausen überstellt wurde)

 

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