Hirilio Peña Córdoba 1915 - 1942
Geboren 27.12.1915 in Espejo
Gestorben 20.4.1942 in Gusen
Biografie
Geboren am 27. Dezember 1915 in Espejo (Córdoba, Spanien). Seine Eltern waren Rafael Peña Lucena und Elisa Córdoba García. Er hatte drei Geschwister: Virgilio, der nach Buchenwald deportiert wurde, Elisa und Licinio, die als Kommunisten verfolgt wurden. Er war Landarbeiter und hütete von frühester Kindheit an Ziegen.
Er kämpfte im Spanischen Bürgerkrieg, wo er in der republikanischen Armee bis zum Rang eines Infanteriefeldwebels aufstieg. Er floh nach Frankreich, wo er sich beim 22. Marschregiment ausländischer Freiwilliger meldete.
Er wurde im Stalag XVII-A in Kaisersteinbruch (Österreich) mit der Häftlingsnummer 54686 gefangen gehalten. Am 5. April 1941 wurde er ins Gefängnis der Gestapo in Wien überstellt, von wo er zwei Tage danach nach Mauthausen gebracht wurde. Im Zug waren 200 spanische Republikaner, sieben davon aus Córdoba. Hirilio und drei seiner Landsleute waren unter den 107 Häftlingen des Zuges, die nicht überleben sollten.
Er kam am 7. April 1941 in Mauthausen an, wo ihm die Häftlingsnummer 4844 zugewiesen wurde. Am 20. Oktober 1941 wurde er nach Gusen überstellt und erhielt die Häftlingsnummer 14417. Dort verstarb er erst 26-jährig am 20. April 1942.
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