Giovanni Galli 1923 - 1945
Geboren 24.6.1923 in Casalecchio di Reno
Gestorben 17.3.1945 in Gusen
Biografie
Giovanni Galli, Kampfname „Raggi”, wurde am 24. Juni 1923 als Sohn von Cesarino und Maria Righi in Casalecchio di Reno (BO). Er wohnte in der Via Canale 11 in Casalecchio di Reno. Buchhalter.
Er kämpfte in der Partisanen-Brigade Giustizia e Libertà (Gerechtigkeit und Freiheit) in Piemonte.
Er wurde in Turin verhaftet und war vom 24. Dezember 1944 bis zum 14. Jänner 1945 in Haft.
Anschließend kam er ins Konzentrationslager Bozen-Gries, von wo er am 1. Februar 1945 nach Mauthausen deportiert wurde. Bei seiner Ankunft in Mauthausen am 4. Februar erhielt er die Häftlingsnummer 126197 und wurde als Schutzhäftling eingestuft.
Er blieb bis zum 17. Februar 1945 in Quarantäne. Dann wurde er in das Außenlager Gusen geschickt, wo er der „Bergkristall-Bau“ zugeteilt war. Das war der Tarnname für die Aushubarbeiten von Stollen, in denen die Produktion für das Messerschmitt Düsenjagdflugzeug Me 262 untergebracht werden sollte.
Als Datum seines Todes in Gusen wurde der 17. März 1945 vermerkt.
Die Kommission zur Anerkennung der Partisanen der Region Emilia-Romagna hat ihn als Partisan anerkannt. Sein operatives Wirken erstreckte sich vom 9. September 1944 bis zum 27. März 1945.
www.ciportanovia.it
Quelle:
www.ciportanovia.it – Ein Projekt der Sektion Bologna der A.N.E.D. und der gesetzgebenden Versammlung der Region Emilia-Romagna
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