Max Eckert 1896 - 1940
Geboren 30.5.1896 in Feldkirchen
Gestorben 21.2.1940 in Mauthausen
Biografie
Max Eckert wurde am 30. Mai 1896 in Mailing bei Ingolstadt geboren. Gemeinsam mit seiner Frau schloss sich Max Eckert 1933 in München den Zeugen Jehovas an. 1935 erhielt das Ehepaar eine Geldstrafe, da es für die Zeugen Jehovas geworben hatte. Im Jahr darauf verlor Max Eckert seinen Arbeitsplatz, da er sich geweigert hatte eine Hakenkreuzfahne zu tragen. Als er sich einem Handwerker gegenüber als Zeuge Jehovas bekannte, sich für die Juden aussprach und den Hitlergruß verweigerte, zeigte dieser ihn an. Max Eckert wurde zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt. 1937 folgte die Deportation in das Konzentrationslager Dachau. Im September 1939 wurde er von Dachau nach Mauthausen verlegt. Er starb am 21. Februar 1940.
Juliane Günther, Forschende
Literatur:
Winfried Nerdinger (Hrsg.): Die Verfolgung der Zeugen Jehovas in München 1933-1945, München 2018
Erhard Klein: Jehovas Zeugen im KZ Dachau. Geschichtliche Hintergründe und Erlebnisberichte, Bielefeld 2001
Position im Raum

