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Michel Villeraud 1885 - 1943 Bearbeiten

Geboren 2.5.1885 in Chézy
Gestorben 20.5.1943 in Mauthausen

Biografie

Michel Villeraud wurde am 2. Mai 1885 im Haus seiner Eltern in Chézy, Allier, geboren. Sein Vater Gabriel und seine Mutter Leocadia, geborene Marciau, waren Bauern. Am 19. Oktober 1912 heiratete er Marie Charmillion in Moulins (03), wo sie in der Avenue d‘Orvilliers 55 wohnten.

Er leistete seinen Militärdienst im 121. Infanterieregiment im Jahr 1906. Im August 1914 wurde er mobilisiert, und arbeitete danach bei der Bahn. Im Jahr 1943 ging er in den Ruhestand und wurde Mitglied der Kommunistischen Partei. Sein Name stand auf einer „Liste von Personen, die als linksextrem eingestuft werden“. Er wurde am 28. Februar 1943 verhaftet.

Am 20. April 1943 wurde er von Compiègne nach Mauthausen deportiert, wo er am 22. April im Konvoy Nr. I.94 ankam. Er erhielt die Häftlingsnummer 28654.

Er starb am 20. Mai 1943 im „Sanitätslager“ von Mauthausen. Als Todesursache wurde „Bronchopneumonie“ angegeben. Das Sanitätslager befand sich außerhalb der Lagerabsperrungen und fungierte bis März 1943 als Kriegsgefangenenlager. Während es im „Revier“ eine minimale medizinische Versorgung gab, war das Sanitätslager nichts anderes als ein Sterbelager, weshalb die Mortalität hier besonders hoch war.

Elise Villeraud 

Elise Villeraud ist die Urenkelin von Michel Villeraud.

 

Aus dem Englischen von Andreas Kranebitter

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