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Kazimierz Przybysz 1908 - 1944 Bearbeiten

Geboren 25.10.1908 in Cekanowo
Gestorben 2.3.1944 in Mauthausen

Biografie

Kazimierz Przybysz lebte während deutscher Besatzung als Landwirt in seinem Geburtsort Cekanowo. Ende November 1943 wurde er zusammen mit Stefan Świderski, Albin Koziciński und Wacław Wochowski festgenommen und ins Polizeigefängnis Pomiechówek gebracht. Sie alle agierten in lokalen Einheiten der polnischen Heimatarmee (Armia Krajowa). Ihnen wurde nicht nur die Mitgliedschaft in dieser Organisation zur Last gelegt, sondern auch die Verbreitung von illegalen polnischen Schriften und Unterstützung des Widerstandes mit Geldzuwendungen. Gegen alle im Dorf Cekanowo verhafteten Widerstandskämpfer verhängte die Gestapo Schröttersburg (Płock) Schutzhaft im Konzentrationslager Mauthausen. Am 4. Februar 1944 erreichten sie das Lager. Der polnische Häftling war durch die Misshandlungen während der Gefängnishaft und des mehr als zweiwöchigen Transports derart geschwächt und krank, dass er wenige Tage nach der Ankunft in Mauthausen in das dortige Sanitätslager verlegt wurde. Dort starb er am 2. März 1944 an „allgemeiner Sepsis“. Heute erinnert in Cekanowo ein Denkmal an Kazimierz Przybysz und andere in Mauthausen ermordete Widerstandskämpfer.

Quellen:

Häftlingspersonalkarte von Kazimierz Przybysz, in: Arolsen Archives, 1.1.26/1703760

Personalakte von Kazimierz Przybysz, in: Arolsen Archives, 1.2.2.1/11413484 (Bestand: Gestapo Zichenau)

 

Autorin: Dr. Katarzyna Woniak – Aleksander-Brückner-Zentrum für Polenstudien, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

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