Joan Pinsach Palomeras 1916 - 1941 Bearbeiten
Geboren 29.10.1916 in San Julián de Ramis
Gestorben 21.11.1941 in Gusen
Biografie
Joan war das zweite von fünf Kindern des Ehepaars Pinsach Palomeras aus Sarrià de Ter. Er wurde am 29. Oktober 1916 in Sant Julià de Ramis geboren. Sein Vater, Salvador Pinsach Fornells, (1888–1957) aus Sarrià de Ter war Landwirt und seine Mutter, Concepció Palomeras Capell, aus Sant Sadurní de l’Heura (1890–1962) war Landwirtin und Hausfrau. In Sant Julià wurden drei Kinder geboren, Josep (1914–1970), Joan (1916–1941) und Rosa (1918–2000), und in Sarrià de Ter zwei Kinder, Pere (1921–1997) und Emilia (1930).
Um 1920 zog die Familie nach Sarrià de Ter, in die Carrer del Carme 21, in eines der sogenannten „neuen Häuser“. Jahre später, nach dem Krieg, erwarb das Ehepaar zwei weitere Häuser in der gleichen Straße, die Häuser 27 und 29, direkt neben Cal Boter, in Llibert Marcè, wo sie in einem der Häuser mit ihrem Sohn Josep lebten, und in dem anderen lebte der mit Maria Bartí verheiratete Sohn Pere. Das Ehepaar Pinsach Palomeras erwarb auch ein Grundstück in der gleichen Straße, wo später, als die Mädchen heirateten, ein Haus gebaut wurde. Darin wohnten Rosa Pinsach mit Joan Planas und der Tochter Joaquima Planas Pinsach sowie Emilia Pinsach mit Francesc Cornellà und der Tochter Conxita Cornellà Pinsach.
Josep und Pere arbeiteten als Landarbeiter und führten zusätzlich noch mit dem eigenen Auto Lastenbeförderungen durch. Sie brachten Zementsäcke von einem Haus namens „ca l’Omedes“ zu Kunden oder zum Zug. Es wird angenommen, dass der junge Joan Pinsach die Landwirtschaft von seinem Vater erlernte und mit diesem gemeinsam betrieb. Als Kinder besuchten die Pinsach-Brüder die staatliche Schule in Sarrià, wo der Lehrer Pere Rius und der Naturforscher Isidre Macau von 1927 bis 1932 in Sarrià de Ter unterrichteten.
Joan Pinsachs weiteres Schicksal ist uns nur in Fragmenten bekannt. Wir haben versucht, von den Nichten Joaquima Planas Pinsach und Conxita Cornellà Pinsach und von Joans Schwester Emilia zu erfahren, was in den Jahren des Spanischen Bürgerkriegs und des Zweiten Weltkriegs passiert war. Die Familie hat ein Foto von Joan als Kind und zwei Fotos von ihm im Krieg, aber sie konnte die Fotos weder zeitlich noch örtlich genau zuordnen. Auf einem Foto ist die Zubereitung einer Paella mit einer Gruppe spanischer Soldaten zu sehen. Ein anderes Foto zeigt Joan in Frankreich mit CTE-Kollegen (ausländische Arbeiterkompanie) und einem Gendarmen irgendwo in den Bergen. Dieses Foto erhielt die Familie vom Internationalen Roten Kreuz und schickte daraufhin ein Paket mit Nahrungsmitteln und Decken. Nach Erhalt des Fotos wollten sie noch ein zweites Paket schicken, erhielten aber keine Antwort mehr.
Keine Andenken, keine Briefe, keine Karten. Die Familie wurde nie offiziell vom Tod Joan Pinsachs in Mauthausen benachrichtigt. Sie erfuhr erst durch das 1977 veröffentlichte Buch „Die Katalanen in den Nazilagern“ von Montserrat Roig davon.
Joan wird in diesem Buch erwähnt. Wir können die darin enthaltenen Informationen über ihn teilweise bestätigen, einige davon sind aber falsch.
So wird Joans Geburtsdatum auf seiner Geburtsurkunde im Archiv von Sant Julià de Ramis mit dem 29. Oktober 1916 angegeben, was nicht ident ist mit dem Geburtsdatum im Buch von Montserrat Roig (und auch nicht mit allen anderen „offiziellen“ Dokumenten im Lager Mauthausen, wo das Geburtsdatum mit 30. März 1916 angegeben wird, oder dem im französischen Verteidigungsministerium). Marina Canals, eine Mitarbeiterin im Rathaus von Sant Julià de Ramis erzählte mir, dass sie sich vage erinnern konnte, Joans Namen auf der Rekrutierungsliste gesehen zu haben. Aus den Rekrutierungsunterlagen geht hervor, dass 1937 der Stadtrat von Sarrià de Ter der Behörde von Julià de Ramis mitteilte, dass der freiwillig in die Volksarmee eingetretene Joan Pinsach sich an der Front befindet. Unterschrieben ist dieser Brief vom republikanischen Bürgermeister von Sarrià de Ter, Esteve Almoyner. Das heißt, Joan Pinsach fälschte sein Geburtsdatum, um an die Front geschickt zu werden, und trat im Alter von 20 Jahren in die Armee ein, und nicht mit seinem richtigen Alter von 21 Jahren.
Der 1914 geborene Josep Pinsach leistete gerade seinen dreijährigen Militärdienst ab, als am 18. Juli 1936 der Bürgerkrieg ausbrach. Sein Bruder Joan ließ sich wahrscheinlich von der allgemeinen Begeisterung anstecken und konnte es kaum erwarten, auch seinen Beitrag zu leisten. Es gab Stimmen, die sagten, dass es besser war sich freiwillig zu melden, aber für Joan bedeutete diese Entscheidung seinen Tod in einem Nazilager.
Von seiner Zeit an der Front wissen wir fast gar nichts. Seine Schwester Emilia glaubt, dass er nicht nur an der Front war, sondern sich auch politisch betätigte. Aus einem Schreiben von 1940 geht hervor, dass die Mutter, Conxita Palomeras, berichtete, dass sie seit August 1938 nichts mehr von ihrem Sohn gehört hatte, als der Stadtrat junge Männer für den Kampf an der Front rekrutierte.
Eines der von Joan Pinsach gemachten Fotos zeigt eine Gruppe von Soldaten beim Anlegen eines Reisfeldes. Es lässt sich aber weder die Soldatengruppe genauer zuordnen noch der Ort oder das Jahr.
Wir gehen davon aus, dass Joan Pinsach zusammen mit den republikanischen Soldaten während des Rückzugs nach Frankreich floh und dort sicherlich in einem Internierungslager an den Stränden Südfrankreichs landete. Aber in den Archiven des Departement Ostpyrenäen gibt es keinerlei Informationen zu Joan Pinsach. Wären sie bei ihrem Rückzug durch Pertús gekommen, hätten sie aller Wahrscheinlichkeit nach auch in Sarrià de Ter Halt gemacht. Daher erscheint es eher wahrscheinlich, dass sie die Route über Andorra genommen hatten und im Internierungslager Septfonds in der Nähe von Toulouse landeten. Unsere Anfrage im Archiv von Tarn-Garonne verlief ebenfalls erfolglos. Man teilte uns aber mit, dass nur wenige Informationen zu den damaligen Ereignissen archiviert sind.
Die Existenz von Flüchtlingslagern an den Stränden von Nordkatalonien, Argelers, Sant Cebrià, Barcarès und Rivesaltes und vielen anderen Orten wie etwa Septfonds, nahe Toulouse, war den Katalanen sowie auch den Franzosen selbst größtenteils völlig unbekannt. Viele dachten, dass die republikanischen Soldaten, denen die Flucht nach Frankreich gelungen war, dort einfach untergetaucht waren oder ein Schiff nach Südamerika bestiegen hatten. Aus der Literatur und den Erzählungen von Überlebenden wissen wir auch so gut wie gar nichts über das Schicksal all der Personen, die nicht mehr zurückgekehrt sind. Viele Republikaner starben auf den sandigen Feldern, und alle, die keine finanzielle Unterstützung von Zuhause erhielten, blieben der französischen Regierung ausgeliefert, die versuchte, sie wieder loszuwerden.
Anfänglich ermutigte die französische Regierung die republikanischen Soldaten, nach Spanien zurückzukehren, insbesondere alle jene, die glaubten, dass sie dort nichts zu befürchten hätten. Mitte 1939 gab es rund 200.000 Flüchtlinge in Frankreich. Als im September 1939 der Krieg mit Deutschland begann, bot die französische Regierung den Republikanern den Eintritt in Freiwilligenverbände für Ausländer (RMVE) und in die Fremdenlegion an, oder sie wurden in ausländische Arbeiterkompanien (CTE) zwangsrekrutiert, die größtenteils aus republikanischen Soldaten bestanden. Jede CTE bestand aus 250 spanischen „Freiwilligen“.
Benito Bermejo, Historiker und Forscher für diese Periode, schätzt, dass rund 50.000 Republikaner in den CTEs waren und dass 12.000 davon für Verstärkungsarbeiten an der Maginot-Linie nahe der Front eingesetzt wurden, und weitere 30.000 für Arbeiten zwischen diesem Sektor und der Loire. Rund 5.000 Republikaner dienten als Soldaten in den in der französischen Armee integrierten Marschregimentern.
Die Existenz dieser ausländischen Arbeiterkompanien ist eine weitere dunkle Episode in der französischen Geschichte, mit deren Aufarbeitung gerade erst begonnen wird. Es gibt keine umfassende Liste mit den Arbeitern der einzelnen Kompanien und es gelang uns nicht, den weiteren Weg von Joan Pinsach nach dem Verlassen des Internierungslagers und bis zur Verhaftung durch das deutsche Militär zu verfolgen. Die derzeit einzige Liste mit aktualisierten Daten findet sich auf www.cartasdelexilio.fre.fr, wo es auch ein Foto mit Soldaten in einem CTE-Lager in den Bergen gibt, ähnlich dem Foto im Besitz der Familie Pinsach. Diese von Alban Sanz, dem Enkel eines exilierten Republikaners geführte Website wird stets mit den neuesten Informationen aktualisiert. Über diese Seite erhielten wir Zugriff auf eine weitere Liste, nämlich die Gefangenenliste Nr. 34, die am 21. Oktober 1940 veröffentlicht wurde. Und hier fanden wir den Hinweis – Pinzal (Juan) 30.3.1916, Sarrià (Span) 2a.cl 79e CTE 142 –. Daraus entnehmen wir, dass Joan Pinsach sich in der ausländischen Arbeiterkompanie Nr. 79 befand und danach in das Gefangenenlager Frontstalag 142 in Besançon gebracht wurde, wo er ab Oktober 1940 interniert war. Von Alban Sanz wissen wir, dass die 79. CTE der 6. Armee zugeteilt war und nahe den Seealpen zwischen Les Jourdans und Reotier ihren Arbeitseinsatz verrichtete.
Das Foto, das Joan Pinsach zusammen mit seinen Gefährten und einem Gendarmen auf einer Almwiese mit Zelten zeigt, dürfte daher aus einer der CTE-Kompanien stammen, die nahe der Schweiz an der Verstärkung der Maginot-Linie an der Grenze zu Deutschland arbeiteten. Im Mai 1940 drangen die Deutschen in Frankreich ein. Sie umgingen die Maginot-Linie und kesselten alle französischen und auch spanischen Soldaten in den Vogesen im Gebiet zwischen den Städten Épinal, Belfort und Selestat ein und nahmen eine halbe Million französische Soldaten und rund 10.000 republikanische Spanier gefangen. Im Juni 1940 gerieten die Soldaten bereits vor der Zone in Gefangenschaft.
Die französischen Soldaten erhielten den Status von Kriegsgefangenen und blieben in Frankreich. Die spanischen Soldaten galten als ausländische Arbeiter und laut Franco-Regime als staatenlos und wurden von den Deutschen in Arbeitslager deportiert; im Fall von Joan Pinsach in den Steinbruch des KZ Mauthausen in Österreich. Das mit den Deutschen kollaborierende Vichy-Regime in Frankreich deportierte ebenfalls die spanischen Gefangenen in ihrer Zone.
Joan Pinsach kam am 21. Oktober 1940 mit der Häftlingsnummer 2.564 in das Gefangenenlager Frontstalag 142 von Besançon (Doubs) in Frankreich. Am 10. Jänner 1941 wurde Joan mit einem Transport in das Kriegsgefangenenlager Stalag XI-A in Altengrabow nahe Magdeburg (Deutschland) verlegt. Am 24. April 1941 verließ er Altengrabow und wurde in das KZ Mauthausen deportiert, wo er 2 Tage später, am 26. April 1941 ankam.
Zusammen mit Joan befanden sich insgesamt 468 spanische Republikaner auf diesem Transport, 261 davon starben später im KZ Mauthausen. Sie kamen aus den Frontstalags 142 (Besançon) und 140 (Belfort). Im gleichen Transport aus dem Frontstalag 140 kamen Joaquín López Raimundo (der Bruder von Gregorio López Raimundo und der Onkel von Sergi Pàmies), Francesc Boix (der Fotograf von Mauthausen) und Gregori Verdaguer Dorca, der Bruder von Anna Verdaguer Dorca aus Sarria, die ebenfalls in Gusen starb.
Gefährten in der gleichen 79. Arbeiterkompanie (CTE) und im Frontstalag 142, die ebenfalls in Mauthausen ihren Tod fanden, waren Francesc Campo Vilardebó aus Barcelona, Antoni Rosselló Roig aus Ibiza, Carmel Carrera Botines aus Albatàrrec in der Provinz Lleida, Eloi Ferré Díaz aus Utiel in der Provinz Valencia, Joaquin Ibáñez Elhombre aus Samper de Calanda in der Provinz Teruel und Antonio Arrauz Barrio aus Segovia.
Joan Pinsach erhielt in Mauthausen die Häftlingsnummer 3.774 und wurde sechs Monate später, am 20. Oktober 1941 nach Gusen verlegt.
Mauthausen, in der Nähe von Linz in Österreich, gilt nicht als Arbeitslager, sondern als Todeslager. Verheerende Zustände, Unterernährung, Hunger, Kälte, Willkür und Gewalt, furchtbare Arbeitsbedingungen im Steinbruch und auf der Todesstiege machten Mauthausen zu einem Sterbelager. Im Steinbruch wurden Häftlinge, die selbst kaum noch mehr als 50 kg wogen, gezwungen, 40 und 50 kg schwere Steine zu schleppen. Viele starben an Erschöpfung und den unmenschlichen Arbeitsbedingungen.
Von den schätzungsweise insgesamt 6.980 spanischen Republikanern im KZ Mauthausen haben nur 2.194 überlebt. Mehr als 60 Prozent, das sind 4.738 Menschen, starben, wie die Historikerin Rosa Toran in der Einführung zur Neuausgabe des Buchs von Montserrat Roig 2017 schrieb.[1]
Insgesamt wurden 9.003 republikanische Soldaten in Nazilager deportiert.[2]
Am 20. Oktober 1941 wurde Joan in das KZ Gusen verlegt. Hier erhielt er die Häftlingsnummer 13.714 und starb nach einem Monat, am 21. November 1941. So ist sein Tod in den Archiven des Internationalen Suchdienstes (International Tracing Service, ITS) in Bad Arolsen dokumentiert.
Als Montserrat Roig für das vom Anwalt und Historiker Josep Benet Morell beauftragte Buch über die deportierten Katalanen Informationen zu sammeln begann, erhielt sie die Liste, die von Amicale de Mauthausen (ein französischer Verein zur Erinnerung an die Geschichte des Konzentrationslagers Mauthausen) in Paris zusammengetragen und vom Historiker Jaume de Puig aus Girona transkribiert worden war. Dass es diese Informationen gibt, verdanken wir Casimiro Climent sowie Joan de Diego und Josep Bailina, die in Zusammenarbeit mit Vertretern des Roten Kreuzes und mit anderen sieben Listen zusammengestellt haben. Im Fotolabor arbeiteten Francesc Boix, Antonio García Alonso und José Cereceda Hijas und es gelang ihnen viele Fotos zu kopieren und zu verstecken, die später als Beweise gegen die SS in den Nürnberger Prozessen dienten. Diesen mutigen Menschen verdanken wir, dass es zahlreiche Bilddokumente über den Horror im KZ Mauthausen gibt. Einige der Negative von Francesc Boix (gestorben in Paris 1951) bewahrte sein Freund Joaquín López Raimundo auf und diese kamen durch die Arbeit von Montserrat Roig ans Licht.
Die Informationen über die Deportierten bleiben einem im Hals stecken. Die französische Regierung legte 1950 einen Akt zu Joan Pinsach mit der Nummer 73.199 im Ministerium für ehemalige Kämpfer und Kriegsopfer an. Hier wird Joan Pinsach als in Gusen, Österreich, verstorbener Deportierter geführt. Obwohl seine Verbindung nach Sarrià de Ter bekannt war, hat niemand, auch nicht der spanische Staat, seine Familie benachrichtigt.
Die Franco-Behörden zeigten keinerlei Menschlichkeit. Auch nicht im Umgang mit den verbannten Spaniern; diesen wurden alle notwendigen Dokumente zur Rückkehr verweigert und sie wurden für staatenlos erklärt. Die im Land zurückgebliebenen Familienangehörigen wurden gedemütigt. Joaquima erzählte, dass ihre Mutter Rosa Pinsach und andere Mädchen gezwungen wurden, das Rathaus zu putzen und dabei von herumlungerten Soldaten drangsaliert wurden.
Der in Gusen getötete Kämpfer und republikanische Soldat Joan Pinsach wird in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen im Raum der Namen als Juan Pinsà Palomeras (1916–1941) geführt. Bis jetzt wusste niemand, wie er ausgesehen hatte, er war eine anonyme Person, einer von so vielen unbekannten Menschen, die im Zuge des Spanischen Bürgerkriegs und der Barbarei des Nazi-Holocausts getötet wurden. Jetzt ist Joan Pinsach aber nicht mehr anonym, sein Leben hat eine Geschichte bekommen, er ist ein republikanischer Held, einer, der im Kampf für die spanische Republik in die Fänge der französischen Regierung und der Nazis geraten war und bis zu seinem Tod im Konzentrationslager Gusen misshandelt und gequält wurde.
Assumpció Vila
[1] Anm. d. Red. MM: Laut aktuellen Forschungen waren mehr als 7.200 spanische Republikaner im KZ Mauthausen inhaftiert, wie etwa in Andreas Kranebitters Zahlen als Zeugen nachzulesen ist. Im Allgemeinen ist darauf hinzuweisen, dass genaue Angaben zu Häftlingszahlen immer nur Momentaufnahmen eines Forschungsstands darstellen. Quelle: Andreas Kranebitter: Zahlen als Zeugen. Soziologische Analysen zur Häftlingsgesellschaft des KZ Mauthausen. (Wien 2014), S. 187.
[2] Anm. d. Red. MM: Auch diese Zahl muss nach aktuellem Forschungsstand revidiert werden. Die Amical de Mauthausen identifiziert in ihrer Datenbank insgesamt 9.187 Deportierte: https://amical-mauthausen.org/proyectos/bases-de-datos/ Das Libro Memorial von Benito Bermejo und Sandra Checa nennt rund 8.700 Deportierte.