Johann Hamberger 1914 - 1942 Bearbeiten
Geboren 29.9.1914 in Bodenmais
Gestorben 21.4.1942 in Gusen
Biografie
Johann Baptist Hamberger wurde am 29. September 1914 als Sohn des Tagelöhners Johann Hamberger und dessen Frau Katharina, geborene Vogl, in Bodenmais, Bayerischer Wald geboren. Von insgesamt zehn Kindern überlebten nur drei, Johann Baptist war das jüngste. Nach der Volksschule arbeitete er als Rossknecht, verdingte sich aber auch als Holzarbeiter und Tagelöhner. Schon früh begeisterte sich für die kommunistische Idee, 1932 verteilte er in Bodenmais Flugblätter für den Kommunismus. Die Nationalsozialisten verabscheute er, bezeichnete sie als "Bande und abscheuliche Bluthunde"(Brief vom 6. November 1938).
Nach Aufenthalten im Gefängnis Bernau und Arbeitshaus Rebdorf wurde Johann Baptist am 18. August 1941 als Schutzhäftling Nr. 26 954 in das Konzentrationslager Dachau verbracht und am 11. Februar 1942 nach Mauthausen überstellt (Häftlingsnr. 14 932). Die Anklage lautete auf "Vorbereitung zum Hochverrat."
Johann Baptist Hamberger starb am 21. April 1942 im KZ Gusen, morgens um 6.00, an einem "eitrigen Dickdarmkatarrh". Er wurde nur 27 Jahre alt.
Sabine Hamberger, Großnichte