Rudolf Petr 1894 - 1942 Bearbeiten
Geboren 9.2.1894 in Bílina
Gestorben 31.5.1942 in Mauthausen
Biografie
Im April 1918 trat er in den italienischen Legionärsdienst ein. Nach Ende des Ersten Weltkriegs begann Rudolf Petr seinen Dienst bei der Finanzwache. Er diente am Grenzübergang Český Heršlák und anschließend in Štěrboholy bei der Erhebung von Verbrauchssteuern. Zuletzt wohnte er in Praha-Štěrboholy, bevor er am 16. November 1941 wegen seiner Widerstandstätigkeit von der Prager Gestapo verhaftet, verhört und im Prager Palais Petschek, dem Gestapo-Hauptquartier, gefoltert wurde. Anschließend wurde er im Gefängnis Pankrác und im Konzentrationslager Mauthausen gefangen gehalten. Hier wurde er am 31. Mai 1942 hingerichtet.
Präsident Edvard Beneš erteilte ihm in Anerkennung seiner Verdienste um die Widerstandstätigkeit das Tschechoslowakische Kriegsverdienstkreuz 1939 „in memoriam“.
Kinder: Berta, Věra, Vlasta, Láďa. Halbbruder František
Zdenek Neuman, Enkel